Dienstag, 28. Januar 2020

Trauer um einen Menschen.


Das man nichts fühlt, weil man wie betäubt ist,
Aber bei jedem Gedanken und Erinnerung den Schmerz körperlich wahrnehmen.


Fühle mich mies dabei, dass es mir damit schlecht geht. Denn schließlich bin ich es doch nicht, der gestorben ist, noch nicht einmal so nahe stehend wie sein Sohn und seine Frau, denen sein Tod eine viel größere Lücke ins Herz und Leben reißen wird.

Ab Sommer 2012 waren wir Freunde. Mehrere. Eine Schicksalsgemeinschaft und eine große Bereicherung.

Es sehr lange her, dass es so weh getan hat, einen Menschen zu verlieren.


Aber eines ist gewiss:
Der Schmerz sagt aus, was für ein wertvoller Mensch er für uns alle gewesen ist.


Ich denke an gemeinsame Zeiten, Aktivitäten, und Gespräche, uns sehe die Bilder davon vor dem inneren Auge vorbei ziehen.

Samstag, 25. Januar 2020

Der Trigger von Donnerstag Abend

Der Trigger von Donnerstag Abend:
Ich hatte in der Reha-Maßnahme in Berlin ein sehr schönes Online Projekt gemacht für eine zentrale Bildungseinrichtung für diese Reha-Einrichtungen, an dem die Leiter der Arbeitsgruppen eine didaktische Grundausbildung erhielten.
Bei einem Workshop vor Ort zeigten sie uns stolz Ihren Schulungsraum und das digitale Whiteboard.
So etwas kostet circa 7000,- +/-
Daneben stand ein ThinkPad Notebook in der Preisklasse über > 2400,- Ich fand die Technik faszinierend und freute mich das zu sehen und für diese Leute.
Aber: Das ThinkPad hatte ich selber 4 Jahre als Arbeitsgerät. Das war im e-Commerce Consulting in Projekten mit mehr als 10 Millionen Euro Volumen und einem Tagessatz von 1400 Euro, was 500 Euro über dem Durchschnitt vieler Software-Dienstleister liegt. Chef hat gut verdient, Finanzamt und Sozialversicherungen auch.
Aber: selbst da hatten wir für die Workshops so ein Equipment nicht. So eine zweijährige Reha-Maßnahme kostet der Renten-Versicherung ca 270.000 Euro. Wir Teilnehmer hatten PCs die noch nicht einmal ausreichend Speicher für das Betriebssystem hatten. Die nötige Software zum Arbeiten kaufte ich mir selber.
Für ein Taschengeld von 100 bis 200 Euro gab es einen sieben seitigen Bewertungsbogen, was man alles erfüllen muss... erinnerte mich an die Bewertungsfragebögen bei internationalen Consulting-Companies, wo man als Berater mit 220.000 per anno anfängt.
Und das für ein Einkommen, das eine Teilnahme am Leben ausschliesst. Die Demütigungen habe ich versucht zu ignorieren. Aber als ich in meinen eigenen Beruf zurück kehrte, und zwar deshalb, weil eine Firma in Berlin meine Kollegen in Dortmund persöhnlich kannten und an meiner Qualifikation und Erfahrung höchstes Interesse hatten und jedweden Weg zur Wiedereingliederung unterstützen und mitgingen... diese Sozialarbeiter und Fachanleiter waren neidisch auf die Büros und Ausstattung in der Firma... und haben mir bei diesem Weg, der die letzten fünf Monate vor meinem Wirbelbruch ausmachte maximal erschwert.
Da sind in dieser Zeit Sachen abgelaufen die waren menschlich und beruflich mit das abartigste was ich in 24 Jahren Berufserfahrung vorher noch nie gesehen hatte.
Und dann, nach der Sache mit der Wirbelsäule haben sie das als Gesundsheitsproblem psychischer Art deklariert, welches vorher schon da war und ich es deshalb einfach nicht geschafft habe.
Sie gehören letztlich zu einen Netzwerk von mindestens fünf Personen, die sich abstimmen konnten, die sich selbst Gegenseitig Gutachten schrieben, wie es für sie passte. Wahrscheinlich glaubten sie selbst an ihre konstruierte Version der Wirklichkeit.
Dieses Netzwerk von fünf Leute und die absolute Perversion, die in unseren Gesetzbüchern Menschen zerstören, waren dann auch ursächlich schuldig daran: das jede medizinische Behandlung einer seit zwei Jahren operationsbedürftigen Wirbelsäule vereitelt wurde! Und das dieses dann zu einer immer weiter fortschreitendes Todesfalle wurde.
Auch haben diese Akteure dafür gesorgt, das ich nach meiner Ankunft hier jede Chance vereitelt bekam, den Umzug meines Eigentums zu organisieren.
Sie haben in Telefonaten Falschaussagen über mich verbreitet und so meine Familie hier gegen mich aufgebracht und infolgedessen habe ich meinen gesamten Besitz aus Berlin komplett verloren. Inklusive Dinge und Andenken an Personen und Ereignisse von hohem persönlichen Wert.
Alle haben sich abgesichert, dass ich haftbar bin für deren Schaden. Aber meine Rechte, noch einmal das Recht auf Leben, wurden mindestens grob fahrlässig in den Dreck gezogen. .
.... und dann Gegenwart:
Am Donnerstag bei der Prüfung hatte ich Schmerzen in den Händen. Es waren fünf Leute anwesend um die Präsentation zu bewerten.Das Verhalten der Prüfer im Umgang mit der Körperlichen Beeinträchtigung war grenzwertig. Und:
Die Sache mit dem super teuren Laptop und einer Digitalen Tafel für knapp unter 10.000,- ... dejavu ... die Erinnerungen die dadurch hoch kamen...
DAS war der Trigger, der mich Donnerstag Abend umgehauen hat.

Freitag, 24. Januar 2020

02. August 2018 - Retrospektive

Als im Rathaus Moabit ein grüner Bügermeister einzog feierte er sich als schwarze Null, 500m weiter war meine Wohnung, in der ich an den Folgen dieses Sparkurses unter den Augen eines Pflegedienstes, des Gesundheitsamtes im selben Haus wie Herr Bürgermeister und 500m vom auch für mich zuständigen LaGeSo, dass sich als Urheber der beinahe lethalen Flüchtkrise im kleinen Tiergarten einen internationalen Namen gemacht hat, ja alle diese Leute haben 1 1/2 Jahre zugesehen, wie ich wegen eines akuten Wirbelsäulenschadens während einer beruflichen Reha-Massnahme langsam dahin siechte und in der Woche vor dem 02. August 2018 an Dehydrierung fast gestorben bin. Beginnend mit Montag bemühte sich der Pflegedienst meinen 50 Meter weiter praktizierenden Hausarzt zu einem Hausbesuch zu bewegen. Aber diese Praxis, eine Lehrpraxis der Charite, verweigerte dieses, die Notrufzentrale weigerte sich vier Tage lang einen Rettungswagen zu schicken. Am vierten Tag der Woche, am Donnerstag, 01.08.18 gelang es der Pflegedienstleitung, endlich die Feuerwehr zu bewegen einen Rettungswagen zu schicken. Als ich halbwegs zu mir kam, sagte einer der Feuerwehrleute "Man sieht ja viel viel, aber so eine Wohnung, hatten wir schon lange nicht mehr" - Wie gesagt, diese Wohnung wurde von Montag bis Freitag täglich von mindestens einem Pflegedienst besucht, für sozialmedizinische Leistungen habe ich während der vorherigen beruflichen Reha 800 Euro im Monat selbst bezahlt, das Erbe meiner Eltern - mein Vater hat als Bergmann 40 Jahre unter Tage gearbeitet - die Abfindung meiner Firma in Lünen bei Dortmund, die sich vom Kunden am Ostbahnhof hat erpressen lassen und dieses mal locker eins zu eins an uns durchgereicht hat ... beiden habe ich zu verdanken, dass mein PKW anno 2009 von der Stadt Bochum so stillgelegt wurde, dass ich den nicht mehr zum TüV bekam..... wegen Urlaubsperre ... wir wurden genötigt nach Berlin zu ziehen, wo ich am 24.12.2009 einzog in eine Gentrifizierungs-Luxus-Immobilie, dessen Schimmel im Mauerwerk dafür sorgte, dass ich Blut hustete, und aus meinen entzündeten Augen Eiter lief ... was im Büro meine Kunden .... für den im Arbeitsvertrag notierten Standort Berlin gibt es bis heute keine Adresse ... und die Kunden ... naja. die haben als Tochter von Telekom und Blackrock mit Immobilien extrem viel Geld gemacht, die haben das mit dem Eiter aus den Augen als erstes gesehen. Während ich als externer Mitarbeiter einer Immobilienfirma nur ein paar Monate nachdem diese uns erpressten nach Berlin zu ziehen, selber ohne Wohnung da. ... die Charite Mitte hat nach intensiver Diagnostik einen seit 2012 Schmerzen verursachenden Gallenstein als eingebildete Krankheit deklariert, mich mit Medikamenten behandelt, von denen ich fast 40kg Gewichtszunahme erlitt und die einen Mineralmangel verursachten, der meine Kochen instabil machte.... als ich nach der Reha-Massnahme endlich wieder zurück in den Beruf konnte, ist mein unterster Wirbel angebrochen, schief wieder zusammen gewachsen, die Bandscheibe hat einen Nervenstrang ins linke Bein dauerhaft geschädigt und seit dem 07. April 2017 kann ich ohne Hilfsmittel nicht weiter als 900 Meter pro Tag laufen, ein halbes Jahr lang nicht länger als 10 Sekunden stehen und in den letzten neun Monaten dort auch nicht länger zwei Stunden am Stück sitzen. Ein Verein in Moabit besorgte und stiftete mir einen Rollstuhl. Damit konnte ich zum ersten mal nach einem Jahr die Wohnung verlassen. Ein Pfarrer der Kirchengemeinde brachte mir öfters eine Lebensmittelspende, der neue Konvent an der Beusselstrasse holte mich und Rollstuhl Sonntags Abend ab zu einem auf den Moabiter Kiez zugeschnittenen Gottesdienst ab, ich versuchte mit einem Minijob das Geld für Taxifahrten zu Fachärzten zu verdienen, was dann daran scheiterte, dass Schmerzen und Lähmungen die Hände betrafen ... in der Htzewelle gelang es mir nicht mehr mich mit Lebensmittel zu versorgen und zu trinken, ich dehydrierte.... am Donnerstag 01.08.18 wurde ich nur in Unterhose und T-Shirt und mit Hausschlüssel - ohne alles weitere - also auch ohne Geldbörse, Ausweis, Papiere, Handy, Krankenkassenkarte zur Rettungsstelle Charite gefahren etwa um 11:00 morgens. Ich lag dort auf dem Flur mit einen Tuch halb bedeckt, abends gegen 21:00 Uhr kam ich zu mir. ab und zu kamen irgendwelche Studenten-Ärzte zu mir, als ich berichtete, was mit meiner Wirbelsäule los war kam der Dauerspruch da müsse ich aber erstmal abnehmen.In mir kam nach 1 1/2 Jahren Überlebenshorror die Jahre des Ärztepfusch hoch, denen ich das Übergewicht verdanke und das überforderte meine Selbstkontrolle und ich wurde kurz für 2-3 Sätze etwas laut. Daraufhin hat mich voll abblitzen lassen und mich um 2:30 morgens in Unterhose, T-Shirt (vier Tage nicht gewechselt) und Hausschlüssel ohne Handy ohne Geldbörse vor die Tür gesetzt. Eine ältere Krankenschwester hat mit erlebt wie ich vor Entsetzen nicht mehr ein und aus wusste und gab mir eine Op-Hose aus Papier oder Zellstoff und ein paar Gummi-Latschen. Ich hatte mehrmals gefragt, ob man mir ein Taxi rufen könne, das wurde mir verweigert. Ich verliess dann blutüberströhmt (die kanüle hat beim rausnehmen gehakr) auf Beinen, die dabei waren, bis Höhe Bauchnabel taub zu werden und "abzusterben" und mit Schmerzen im Nacken, elektrischen Strom ähnlichen Schmerzen in den Händen die Rettungsstelle des besten Krankenhauses Deutschlands. Ich klingelte noch bei Freunden, die neben der Charite wohnten, aber es öffnete niemand. Ich bin durch eine alptraumhafte Nacht nach Westberlin rüber und um etwa 4:00 war ich dann in meiner Wohnung. Jemand hatte aufgeräumt. Das ganze Leergut war weg. Vom Pfand hätte man Lebensmittel für mehrere Tage bezahlen können. Ich hatte eine Möglichkeit mehr das zu verarbeiten. Um überhaupt Hilfe zu bekommen musste ich einer Reihe von Leuten, die die Situation die ganze Zeit zur Kenntnis nahmen Schweigepflichtsentbindungen geben ... einer davon hat mich nachdem er das Fehlschlagen eines Pflegeantrages verursacht hatte ab Januar 2018 am Telefon bedroht und angekündigt er werde sich mit den anderen absprechen und ich solle bloss damit rechnen, das hinter meinem Rücken was gemauschelt wird, was mir gar nicht gefallen wird. Der einzige Mensch den ich in den letzten sechs Monaten als Gesprächsparter hatte,war eine Person aus meiner fernen Vergangenheit auf dem weit entfernten Planeten Bochum irgendwo in Westdeutschland. Wie gesagt ich kam um etwa vier Uhr morgens in meine Wohnung.... ich wollte nicht in dem Loch in dem Berlin verrecken, ohne vorher noch meine Heimat zu sehen...ich packte einen Rucksack, den Rollstuhl duschte, um sechs ging mein Taxi nach Tegel, um 8 landete ich in Düsseldorf um 9.30 stand ich in Bochum HBF. .... zum ersten mal seit der Nacht, als ich ich sieben Jahre vorher an diesem Bahnsteig die SMS bekam, dass meine Mutter gerade gestoben war. ... zum ersten mal seit acht Jahren war ich wieder in der Stadt, in der ich die längste Zeit meines Lebens zu Hause war.
Um 11:00 war ich an der Ruhr-Uni ... nachmittags hatte ich einen mündllchen Mietvertrag für eine eine Barrierefreie Wohnung und war Gasthörer an meiner alten Alma Mater ... abends dann, "ging" ich ins Bermudadreieck. Vor dem Kino an dem ich 2/3 der Kinofilme meines Lebens gesehen habe, aß ich meine erste echte Currywurst... nicht Konnopke, nicht curry36, sondern die echte von zu Hause. Gegenüber am Cafe Konkret kam dann all die Erinnerungen an diesen Ort. Leider auch die Erinnerung an den Montag am 02. September 1996 als ich dort sass und dann um 18.00 uhr angerufen wurde, dass ein mir sehr nahestehender Mensch am Morgen Selbstmord verübt hatte... ich schaute auf meinen Sehnsuchtsort... ich mitten drin... und dann die zerriss eine Erkenntnis fast meine Seele... für mich der glücklichste Moment seit zehn Jahren ... aber alle geliebten Menschen so weit weg.... Hannover, Wolfsburg, Wien, Frankfurt/Main, Heidelberg, Aschaffenburg. Cottbus, ... Friedhof ... ich nahm mir ein Taxi und fuhr an meiner alten Wohnung am Schauspielhaus vorbei, ... im Radio kam die Meldung die Cranger Kirmes wäre an dem Abend eröffnet... der Taxifahrer fuhr mich über die Dorstener Strasse dorthin und wir fuhren bis zur Absperrung. Auf dem Rückweg vorbei an vielen Orten an denen ich die glücklichsten Jahre meines Lebens verbracht hattte, ... damals als die Mauer fiel, an der ich nun acht Jahre von meiner Heimat abgeschnitten gewohnt habe.... dort wo mein Vater mir den 50er Roller kaufte, bevor er starb und ich in Bayern mit dem 50er Roller 52000 km in zwei Jahren fuhr bevor ich die zweite Ausbildung mit Bestnote abschloß und mein erstes Auto ... ja, einen Opel .. kaufte. Der 02.August 2018 .. morgens halbnackt, halbtot mit gelähmten Beinen und Schmerzen in den Händen aus der sogenannten Charite (franz. Barmherzigkeit) raus getorkelt ... abends an 3/4 meines Lebens vorbei gefahren, eine Wohnung für Mitte August in Aussicht und statt warten auf den Tod, eine neue Perspektive durch den Versuch mit einem Studium aus reinem Interesse und Neigung wieder zurück ins Leben zu finden. wurde dann noch hart, der Mann der mich bereits ein halbes Jahr zuvor am Telefon bedrohte hat sich nicht nur mit allen anderen abgesprochen, sondern sorgte noch dafür, das mein Neuanfang hier gründlich torpediert wurde. Sein Büro war schräg gegenüber des Balkons an dem Kennedy seine berühmten Worte sprach. Der grüne Bürgermeister der 500m von meiner Todesfalle sich als schwarze Null feierte und dieser Sozialarbeiter. ja wer wen verraten hat ... ich kommentier das mal im hinblick auf diesen kleinen Personenkreis::

and as a free man, I take pride in the word "ich bin kein Berliner" ...

Bochum Buzzwords oder einfach nur genervt

Eine Entscheidungsgrundlage für den Umzug von Berlin nach Bochum bildeten wochenlange Recherchen über die für mich lebensnotwendige Infrastruktur. Bei der Recherche und Wohnungssuche in ersten Halbjahr 2018 wurde ich sogar von Menschen in Bochum unterstützt.
Im Rückblick auf die Zeit in der ich nun wieder hier bin, muss ich sagen, dass ich ziemlich sauer bin, dass die beworbenen Dienstleistungen und Angebote in einer enormen Flut von hoch professionellem Werbematerial schlicht und ergreifend in der Alltagsrealität nicht lieferbar sind.
Unternehmen wären bei so etwas wegen unlauteren Wettbewerbs in Schwierigkeiten.
Es ist einiges deutlich besser als in Berlin.
Aber einige Dinge machen mich deshalb sauer, weil die selben Akteure wie vor 25 Jahren auch nochmal einen Beitrag geleistet haben, meine Zukunft zu ruinieren.
Die wenigen Leute, die mich näher kennen und denen ich mein Überleben zu verdanken habe, haben mir sehr oft die Frage gestellt, ob ich es bereuen würde, nach Bochum zurück gekehrt zu sein. Das mache ich immer noch nicht... aber für Freudensprünge reicht es seltener als für genervt sein.
Ist vielleicht vielen hier nicht so dermassen bewußt.
Aber ich habe die letzten 10 Jahren in Ostdeutschland verbracht. Ich habe in Ostberlin gearbeitet und sämtliche privaten Kontakte wohnten im Osten oder in Brandenburg und hatten Ost-Sozialisation.
Und die 20-Jahrfeier der friedlichen Revolution / Fall der Mauer habe ich einerseits an der Mauer ... ein Denkmal geschützter Streifen der Berliner Mauer unweit meiner Wohnung und Arbeit verbracht ... und die Stalin-Orgel aus Schicksalsschlägen in dem Jahr hat mir die Zeit bei meiner Familie in Wismar nochmal extrem ins Bewußtsein hoch geholt und bis zum letzten Tag in Berlin war das immer präsent. Einer der drei engsten Freunde in Berlin war Stasi-Opfer und dadurch traumatisiert.
Ein Arbeitskollege war Opfer einer "Zersetzung" - einer Stasi-Operation bei der Menschen systematisch psychisch zerstört und gesellschaftlich/sozial vernichtet werden. Neben Mord, Vergewaltigung und Kindesmissbrauch ist "Zersetzung" das größtmögliche Verbrechen an einer Einzelperson.
Nach außen hin sah es für Nachbarn und Kollegen so aus, als wäre jemand einfach schwer psychisch krank geworden.
Und hat dadurch eine extreme Form der PTSD, der Posttraumatischen Belastungsstörung.
Ich kenne aus meiner ganzen Zeit in den ersten Berlin-Jahren und aus den 80ern in Wismar die Diskrepanz zwischen der gesamten öffentlichen Kommunikation im Alltag bis hin zu Propaganda-Schildern die im Stadtbild so präsent waren, wie bei die Werbeplakate...
Ich habe Berlin und Menschen "aus dem Osten" hautnah erlebt und viele Dinge, die ich über Jahre mit ihnen besprochen habe, sind Teil der etwas anstrengenden aber sehr interessanten und wichtigen Inhalte meines jetzigen Studiums....
.... und deshalb kann ich noch nicht in Worte fassen, aber absolut nachempfinden und nachvollziehen, was in Ostdeutschland los ist, wenn die Menschen von der Diskrepanz zwischen Alltagsrealität und Propagandalügen zerrissen werden.
Die Menschen in den neuen Bundesländern mussten über Nacht -ohne jedwede Sprachkurse- eine so hohe Anzahl neuer Wörter in der Alltagssprache lernen, so viel Wörter haben in einigen meiner ehemaligen Nachbarschaften hier im Westen noch nicht mal als Wortschatz.
Hier im Ruhrgebiet gibt es viele Stadtteile, die im Vergleich zu Berlin und Brandenburg durch stark sichtbaren Wohlstand auffallen, von dem auch hier je nach Stadt 10-20 Prozent ohne jede Chance ausgeschlossen sind.
Die Menschen an der Ruhr sind über viele Generationen Kummer in Dimensionen gewöhnt. die man sich im Rest Europas auch nicht überall vorstellen kann. Deshalb halten die Leute hier die Klappe in Situationen, in denen in anderen Großstädten wie Berlin, Paris, Norditalien viele Autos brennen und Revolten brodeln, die n bisschen krasser sind die Kreuzberg 1-Mai Folklore oder das was Berlin-Touristen aus Westdeutschland von ihren Städtereisen so kennen mögen.
Deshalb werde ich hier -auch unter gebildeten Akademikern- und weltgewandten Globetrottern oft angeschaut wie ein Alien von einem anderen Planeten, wenn ich über Dinge Rede und das in einer Form, die bei da bei uns in Berlin im Quartier, auf der Arbeit oder sonst wo absolut normale Alltagskonversation war.
Jedenfalls war einige Informationen die ich in Berlin als Entscheidungsgrundlage für meinen Weg zurück nach Hause, schlichtweg Werbe- und PR-Lügen.
Diese PR-Lügen halt, die ätzen mich mich derzeit enorm an.
Und leider zerstören sie auch in einem für mich vorher unbekannten Maß sehr viel Vertrauen und Motivation.
Die gesamte Munition, die in der letzten Zeit vom Rechtspopulismus und den rechten Demagogen gekapert wurde, ist von der Substanz her genau das, was diese riesige P/R-Maschine in den letzten 20 Jahren in Umlauf gebracht hat. Und die Wut der Bürger war schon vor Pegida und Co ein Jahrzehnt auf absolutem Maximum und wenn was davon artikuliert wurde, dann von "linker" Seite.
Also ich kann Worthülsen wie Mobilität, Inklusion und Digitalisierung nur noch in dem geringen Maß ertragen, wie es vielleicht viele 1988 die permanente Selbstbelobigung des Staates DDR im Kontrast zur Realität erlebten.
Wenn nicht einem Menschen, sondern einer ausreichenden Menge an Menschen die Existenzgrundlage, die Lebensarbeitsleistung von Generationen, die Gesundheit und mittlerweile deutlich messbar die Lebenserwartung um Jahrzehnte verkürzt wird wegen extremer Ungleichheit aufgrund von Gesetzen, Staatlichem Handeln und Handeln von übermächtigen Großakteuren in der Gesellschaft....
.... dann ist bei all dessen, was unsere Gesellschaft und Zivilisation im Moment antreibt und ausmacht die schlichte Reduktion auf "Afd/Nazis" wirklich abartig und die dafür Verantwortliche auf allen Ebenen handeln m.E. grob fahrlässig.
Die entsprechenden Bücher mit schöneren Worten und besserer Recherche und sozialwissenschaftlich gesicherten Wissen und Erkenntnissen gibt es mittlerweile einige. In Korrelation zur eigenen Lebenserfahrung hat das wohl aber kaum jemand gelesen...

Dienstag, 21. Januar 2020

Reset the MariaDB Root Password

mysql --version

sudo systemctl stop mariadb

sudo systemctl set-environment MYSQLD_OPTS="--skip-grant-tables --skip-networking"

sudo systemctl start mariadb

sudo systemctl status mariadb.

sudo mysql -u root

FLUSH PRIVILEGES;


use mysql;

UPDATE mysql.user SET password = PASSWORD('new_password') WHERE user = 'root';
UPDATE mysql.user SET authentication_string = '' WHERE user = 'root';
UPDATE mysql.user SET plugin = '' WHERE user = 'root';
FLUSH PRIVILEGES;


exit




 

 flush privileges;

Samstag, 18. Januar 2020

Back 2 Life - Back 2 Reality

Wenn man nach einem Schicksalsschlag, der heftig und lange war, wieder zurück in den "normalen" Alltag kehrt...
... macht man einige Erfahrungen.
Ich erlebe das jetzt erneut. Das letzte mal, dass das Leben einen solchen Schwinger austeilt, wie in den drei zurück liegenden Jahren ... liegt sehr lange zurück.
Beim ersten mal sagte ein alter und sehr erfahrener Krankenpfleger über mich: "ich habe noch nie gesehen wie jemand so krank war - aber auch noch nie, wie jemand so schnell wieder gesund wird."
Beim zweiten mal, war eine Entscheidung den ganzen Mist im Krankenhaus und drumrum nicht mehr mitzuspielen lebensverändernd.
Der damalige Verdacht, dass die enorme Dauer der Gesundung und Rückkehr ins Leben von nichtmedizinischen sondern von rein sozialen und ökonomischen Faktoren ausserhalb meiner eigenen Möglichkeiten lag. Dieser Verdacht ist mittlerweile voll bestätigt.
Ohne jedwede Ressourcen und Unterstützung aus der sozialen Herkunft, Familie, Heimatort habe ich Schritt für Schritt ein kleines aber sehr glückliches Leben aufgebaut.
Die fehlenden Wohlstands- und Familien-Ressourcen der Menschen um mich herum, habe ich durch mehr Einsatz, mehr Anstrengungen kompensiert.
Wegen der gesetzlichen Lage, hat sich die berufliche Laufbahn nie gelohnt. Von einem Gehalt, von dem andere sich Häuser kaufen, habe ich meine Gesundheit selbstbestimmt finanziert, in meine Ausbildung und Bildung reinvestiert.
Ich habe die Erfahrung gemacht, wie viele Menschen es gibt, die noch nie eine existentielle Ausnahmesituation hatten oder die danach in Verbitterung und maßlosen Egoismus verfallen sind.
Es hat 15 Jahre gedauert von der Stunde Null bis zu einem kleinen, bescheidenen, normalen Leben. Es dauerte nur kurz fiel dann den geschriebenen und ungeschriebenen Gesetzen in diesem Land zum Opfer zusammen mit allen Versprechungen und Verheissungen, die diese Gesellschaft, die Kirchen, die Schulen, die Medien, die Arbeitgeber, nahestehende Menschen, sogar Ehe-/ Lebenspartner uns Menschen machten.
"Die von Freiheit träumen - sollten's feiern nicht versäumen, sollen tanzen - auch auf Gräbern - Freiheit ... ist die Einzige die fehlt."*
Ich habe in allen Jahrzehnten meines Lebens unter den enorm verletzenden Verhalten und Worten von Mitmenschen erheblich mehr gelitten als unter allen Schmerzen.
Im Moment erlebe ich eine Rückkehr aus der härtesten und grausamsten Situation meines Lebens.
Zurück in ein Leben nach dem Überleben.
So wie bei Tolkiens Frodo .... nach allem was er erlebte, kehrte er zurück ins Auenland. Niemanden dort interessierte, was er in der Welt erlebt hatte; bei den Elben, in Gondor aber auch in Mordor. Frodo war damit glücklich und zufrieden, aber eines blieb: von den Nazgul: die Narbe in der Seele, die niemals heilen wird.
*) MMWesternhagen 1987

Post und runder Geburtstag

Ich hatte an einem runden Geburtstag keine Post in meinem Briefkasten.
Auch keine Werbung.
Jetzt stellt sich raus, dass die Post bei der Auslieferung von Briefpost und Paketen/Päckchen richtig Mist gebaut hat. Ich bin dadurch mehrfach geschädigt worden. Der harmloseste Teil:
An meinem Geburtstag selbst musste ich nach vorherigen körperlichen Anstrengungen mit Bus und Bahn durch die halbe Stadt fahren:
Am Donnerstag 07.01.20 ist ein Päckchen an mich zu Hause zugestellt worden. Die Benachrichtigungskarte wurde am Montag 13.01.20 in meinen Briefkasten eingeworfen. Das Buch, das ausverkauft ist, und gebraucht meist zu einem viel höheren Preis erhältlich ist, als ich voraus bezahlte, wäre am 16. oder 17. zurück geschickt worden.
Also ist das, was ich an einem runden Geburtstag an Privatleben hatte, eine anstrengende Fahrt in einen anderen Stadtteil, um mein Eigentum dort in Besitz zu nehmen. Der Postbote/Paketbote hatte ein PKW - ansonsten wäre es absolut nicht erklärbar, wie mein Paket im JWD landete.
Und wie war Euer Tag so?
Wir sitzen alle in einem Boot.

Kurs für interkulturelle Kompetenz

Hier auf meinem Flur findet gerade ein zwei-tägiger Kurs für interkulturelle Kompetenz statt - für den ich angemeldet bin.
Jedoch werde ich stattdessen heute und morgen:
- mich von den Anstrengungen der Woche erholen
- den Verlust einiger Personentage beim Studium nachholen, nicht durch die körperliche Behinderung verursacht, sondern durch soziale Behinderung
Es gibt eine interkulturelle Kompetenz, die sich nicht auf geographische Räume und Sprachunterschiede bezieht, sondern auf Binnendistanzen in unseren Gesellschaften und Gemeinschaften.
Während die kulturellen Distanzen aufgrund geographischer Mobilität innerhalb bestimmter sozialer Felder global stark abnimmt, nehmen global und jeweils auch regional die Binnendistanzen zwischen Akteuren und Teilen der Gesellschaften und Gemeinschaften in eskalativer Form stark zu.
Oder auf den Punkt gebracht:
Wer von den Mechanismen der sozialen Exklusion in der Daseinsgrundselbstsorge und auch in der Bildung profitiert, der verliert nicht nur die soziale Kompetenz, sondern auch die ethische Legitimierung, Kritik an den Wutbürgern unserer Zeit zu üben!
Pierre Bourdieu:
Bildung produziert Ungleichheit
https://www.youtube.com/watch?v=oOce8P0Tx04
Pierre Bourdieu
Die verborgenen Mechanismen der Macht
https://www.thalia.de/s…/home/artikeldetails/ID44009186.html
»Wenn vom Klassenkampf die Rede ist, denkt man niemals an seine ganz alltäglichen Formen, an die rücksichtslose gegenseitige Verächtlichmachung, an die Arroganz, an die erdrückenden Prahlereien mit dem ›Erfolg‹ der Kinder, mit den Ferien, mit den Autos oder mit anderen Prestigeobjekten, an verletzende Gleichgültigkeit, an Beleidigungen usw.Das Leben ändern, das müßte auch heißen, die vielen kleinen Nichtigkeiten zu ändern, die das Leben der Leute ausmachen und die heute gänzlich als Privatangelegenheiten angesehen und dem Geschwätz der Moralisten überlassen werden.« (Pierre Bourdieu)

Dienstag, 14. Januar 2020

Beeing Victim

Becoming Victim is not a Choice it is a Crime.

Becoming Victim is suffering damage - a loss of what is needed for the human to exist.

The Damage is not over after the Crime is over.

The Damage may go away after time, but in most cases, it needs an active process to reduce the Pain in Body and Soul.

If crime results in missing Persons or Things, who/which are needed for that active process to reduce pain, then it is nessecary to allow or help the Victim Person to get a minimum of equivalent Resources back, for starting and persuing that active process to reduce pain.

If Damage causes the Victim Person to be unable to help herself to get back a minimum of life resources plus a minimum of resources to start and persue an active process to reduce the Pain, this Persons is in the need of help in specific situation.

In every human community with a minimum of ethics this a responsibilty of the community to help a victim in that specific situation.

The Crime was not a Choice, becoming Victim was no Choice.

Staying Victim is a matter of two factors:
- the Choice not to stay Victim: to return to normal life - as far as possible
- the ethics of the surrounding community:  to help and to allow the return into the community.

Refusing Help or disabling the Victim Person from helping herself is a second crime.

There is no Victim Role, because it is real Life and neither Fiction nor Narrative.

There is a Victim Situation. And its real.

If the Victim has no chance getting out of the Victim Situation:
- the Damage is getting bigger
- the Damage is going over to other humans
- in the worst Case and this the default case the Victim is becoming Offender and is making other Humans to Victims

If a House it hitted by a bomb or by accicent. You will build it up.

If a Human is hitted by a Crime or even a collosal Accident, the self healing processes fail.

You need to build that person up, as you would do with the house.

Helping a victim is important to reduce damage for the whole community and to avoid new victims.

Auf der Intensivstation - Abteilung VIPs und Privatpatien

Der Führer des Ku-Klux-Klan liegt auf der Intensivstation in Dallas, Texas im Sterben Um ihn herum, die komplette oberste Führungsebene des ...