Freitag, 24. Januar 2020

02. August 2018 - Retrospektive

Als im Rathaus Moabit ein grüner Bügermeister einzog feierte er sich als schwarze Null, 500m weiter war meine Wohnung, in der ich an den Folgen dieses Sparkurses unter den Augen eines Pflegedienstes, des Gesundheitsamtes im selben Haus wie Herr Bürgermeister und 500m vom auch für mich zuständigen LaGeSo, dass sich als Urheber der beinahe lethalen Flüchtkrise im kleinen Tiergarten einen internationalen Namen gemacht hat, ja alle diese Leute haben 1 1/2 Jahre zugesehen, wie ich wegen eines akuten Wirbelsäulenschadens während einer beruflichen Reha-Massnahme langsam dahin siechte und in der Woche vor dem 02. August 2018 an Dehydrierung fast gestorben bin. Beginnend mit Montag bemühte sich der Pflegedienst meinen 50 Meter weiter praktizierenden Hausarzt zu einem Hausbesuch zu bewegen. Aber diese Praxis, eine Lehrpraxis der Charite, verweigerte dieses, die Notrufzentrale weigerte sich vier Tage lang einen Rettungswagen zu schicken. Am vierten Tag der Woche, am Donnerstag, 01.08.18 gelang es der Pflegedienstleitung, endlich die Feuerwehr zu bewegen einen Rettungswagen zu schicken. Als ich halbwegs zu mir kam, sagte einer der Feuerwehrleute "Man sieht ja viel viel, aber so eine Wohnung, hatten wir schon lange nicht mehr" - Wie gesagt, diese Wohnung wurde von Montag bis Freitag täglich von mindestens einem Pflegedienst besucht, für sozialmedizinische Leistungen habe ich während der vorherigen beruflichen Reha 800 Euro im Monat selbst bezahlt, das Erbe meiner Eltern - mein Vater hat als Bergmann 40 Jahre unter Tage gearbeitet - die Abfindung meiner Firma in Lünen bei Dortmund, die sich vom Kunden am Ostbahnhof hat erpressen lassen und dieses mal locker eins zu eins an uns durchgereicht hat ... beiden habe ich zu verdanken, dass mein PKW anno 2009 von der Stadt Bochum so stillgelegt wurde, dass ich den nicht mehr zum TüV bekam..... wegen Urlaubsperre ... wir wurden genötigt nach Berlin zu ziehen, wo ich am 24.12.2009 einzog in eine Gentrifizierungs-Luxus-Immobilie, dessen Schimmel im Mauerwerk dafür sorgte, dass ich Blut hustete, und aus meinen entzündeten Augen Eiter lief ... was im Büro meine Kunden .... für den im Arbeitsvertrag notierten Standort Berlin gibt es bis heute keine Adresse ... und die Kunden ... naja. die haben als Tochter von Telekom und Blackrock mit Immobilien extrem viel Geld gemacht, die haben das mit dem Eiter aus den Augen als erstes gesehen. Während ich als externer Mitarbeiter einer Immobilienfirma nur ein paar Monate nachdem diese uns erpressten nach Berlin zu ziehen, selber ohne Wohnung da. ... die Charite Mitte hat nach intensiver Diagnostik einen seit 2012 Schmerzen verursachenden Gallenstein als eingebildete Krankheit deklariert, mich mit Medikamenten behandelt, von denen ich fast 40kg Gewichtszunahme erlitt und die einen Mineralmangel verursachten, der meine Kochen instabil machte.... als ich nach der Reha-Massnahme endlich wieder zurück in den Beruf konnte, ist mein unterster Wirbel angebrochen, schief wieder zusammen gewachsen, die Bandscheibe hat einen Nervenstrang ins linke Bein dauerhaft geschädigt und seit dem 07. April 2017 kann ich ohne Hilfsmittel nicht weiter als 900 Meter pro Tag laufen, ein halbes Jahr lang nicht länger als 10 Sekunden stehen und in den letzten neun Monaten dort auch nicht länger zwei Stunden am Stück sitzen. Ein Verein in Moabit besorgte und stiftete mir einen Rollstuhl. Damit konnte ich zum ersten mal nach einem Jahr die Wohnung verlassen. Ein Pfarrer der Kirchengemeinde brachte mir öfters eine Lebensmittelspende, der neue Konvent an der Beusselstrasse holte mich und Rollstuhl Sonntags Abend ab zu einem auf den Moabiter Kiez zugeschnittenen Gottesdienst ab, ich versuchte mit einem Minijob das Geld für Taxifahrten zu Fachärzten zu verdienen, was dann daran scheiterte, dass Schmerzen und Lähmungen die Hände betrafen ... in der Htzewelle gelang es mir nicht mehr mich mit Lebensmittel zu versorgen und zu trinken, ich dehydrierte.... am Donnerstag 01.08.18 wurde ich nur in Unterhose und T-Shirt und mit Hausschlüssel - ohne alles weitere - also auch ohne Geldbörse, Ausweis, Papiere, Handy, Krankenkassenkarte zur Rettungsstelle Charite gefahren etwa um 11:00 morgens. Ich lag dort auf dem Flur mit einen Tuch halb bedeckt, abends gegen 21:00 Uhr kam ich zu mir. ab und zu kamen irgendwelche Studenten-Ärzte zu mir, als ich berichtete, was mit meiner Wirbelsäule los war kam der Dauerspruch da müsse ich aber erstmal abnehmen.In mir kam nach 1 1/2 Jahren Überlebenshorror die Jahre des Ärztepfusch hoch, denen ich das Übergewicht verdanke und das überforderte meine Selbstkontrolle und ich wurde kurz für 2-3 Sätze etwas laut. Daraufhin hat mich voll abblitzen lassen und mich um 2:30 morgens in Unterhose, T-Shirt (vier Tage nicht gewechselt) und Hausschlüssel ohne Handy ohne Geldbörse vor die Tür gesetzt. Eine ältere Krankenschwester hat mit erlebt wie ich vor Entsetzen nicht mehr ein und aus wusste und gab mir eine Op-Hose aus Papier oder Zellstoff und ein paar Gummi-Latschen. Ich hatte mehrmals gefragt, ob man mir ein Taxi rufen könne, das wurde mir verweigert. Ich verliess dann blutüberströhmt (die kanüle hat beim rausnehmen gehakr) auf Beinen, die dabei waren, bis Höhe Bauchnabel taub zu werden und "abzusterben" und mit Schmerzen im Nacken, elektrischen Strom ähnlichen Schmerzen in den Händen die Rettungsstelle des besten Krankenhauses Deutschlands. Ich klingelte noch bei Freunden, die neben der Charite wohnten, aber es öffnete niemand. Ich bin durch eine alptraumhafte Nacht nach Westberlin rüber und um etwa 4:00 war ich dann in meiner Wohnung. Jemand hatte aufgeräumt. Das ganze Leergut war weg. Vom Pfand hätte man Lebensmittel für mehrere Tage bezahlen können. Ich hatte eine Möglichkeit mehr das zu verarbeiten. Um überhaupt Hilfe zu bekommen musste ich einer Reihe von Leuten, die die Situation die ganze Zeit zur Kenntnis nahmen Schweigepflichtsentbindungen geben ... einer davon hat mich nachdem er das Fehlschlagen eines Pflegeantrages verursacht hatte ab Januar 2018 am Telefon bedroht und angekündigt er werde sich mit den anderen absprechen und ich solle bloss damit rechnen, das hinter meinem Rücken was gemauschelt wird, was mir gar nicht gefallen wird. Der einzige Mensch den ich in den letzten sechs Monaten als Gesprächsparter hatte,war eine Person aus meiner fernen Vergangenheit auf dem weit entfernten Planeten Bochum irgendwo in Westdeutschland. Wie gesagt ich kam um etwa vier Uhr morgens in meine Wohnung.... ich wollte nicht in dem Loch in dem Berlin verrecken, ohne vorher noch meine Heimat zu sehen...ich packte einen Rucksack, den Rollstuhl duschte, um sechs ging mein Taxi nach Tegel, um 8 landete ich in Düsseldorf um 9.30 stand ich in Bochum HBF. .... zum ersten mal seit der Nacht, als ich ich sieben Jahre vorher an diesem Bahnsteig die SMS bekam, dass meine Mutter gerade gestoben war. ... zum ersten mal seit acht Jahren war ich wieder in der Stadt, in der ich die längste Zeit meines Lebens zu Hause war.
Um 11:00 war ich an der Ruhr-Uni ... nachmittags hatte ich einen mündllchen Mietvertrag für eine eine Barrierefreie Wohnung und war Gasthörer an meiner alten Alma Mater ... abends dann, "ging" ich ins Bermudadreieck. Vor dem Kino an dem ich 2/3 der Kinofilme meines Lebens gesehen habe, aß ich meine erste echte Currywurst... nicht Konnopke, nicht curry36, sondern die echte von zu Hause. Gegenüber am Cafe Konkret kam dann all die Erinnerungen an diesen Ort. Leider auch die Erinnerung an den Montag am 02. September 1996 als ich dort sass und dann um 18.00 uhr angerufen wurde, dass ein mir sehr nahestehender Mensch am Morgen Selbstmord verübt hatte... ich schaute auf meinen Sehnsuchtsort... ich mitten drin... und dann die zerriss eine Erkenntnis fast meine Seele... für mich der glücklichste Moment seit zehn Jahren ... aber alle geliebten Menschen so weit weg.... Hannover, Wolfsburg, Wien, Frankfurt/Main, Heidelberg, Aschaffenburg. Cottbus, ... Friedhof ... ich nahm mir ein Taxi und fuhr an meiner alten Wohnung am Schauspielhaus vorbei, ... im Radio kam die Meldung die Cranger Kirmes wäre an dem Abend eröffnet... der Taxifahrer fuhr mich über die Dorstener Strasse dorthin und wir fuhren bis zur Absperrung. Auf dem Rückweg vorbei an vielen Orten an denen ich die glücklichsten Jahre meines Lebens verbracht hattte, ... damals als die Mauer fiel, an der ich nun acht Jahre von meiner Heimat abgeschnitten gewohnt habe.... dort wo mein Vater mir den 50er Roller kaufte, bevor er starb und ich in Bayern mit dem 50er Roller 52000 km in zwei Jahren fuhr bevor ich die zweite Ausbildung mit Bestnote abschloß und mein erstes Auto ... ja, einen Opel .. kaufte. Der 02.August 2018 .. morgens halbnackt, halbtot mit gelähmten Beinen und Schmerzen in den Händen aus der sogenannten Charite (franz. Barmherzigkeit) raus getorkelt ... abends an 3/4 meines Lebens vorbei gefahren, eine Wohnung für Mitte August in Aussicht und statt warten auf den Tod, eine neue Perspektive durch den Versuch mit einem Studium aus reinem Interesse und Neigung wieder zurück ins Leben zu finden. wurde dann noch hart, der Mann der mich bereits ein halbes Jahr zuvor am Telefon bedrohte hat sich nicht nur mit allen anderen abgesprochen, sondern sorgte noch dafür, das mein Neuanfang hier gründlich torpediert wurde. Sein Büro war schräg gegenüber des Balkons an dem Kennedy seine berühmten Worte sprach. Der grüne Bürgermeister der 500m von meiner Todesfalle sich als schwarze Null feierte und dieser Sozialarbeiter. ja wer wen verraten hat ... ich kommentier das mal im hinblick auf diesen kleinen Personenkreis::

and as a free man, I take pride in the word "ich bin kein Berliner" ...

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